Lyrik009
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009-007 Nimm
Nimm
mein Gesicht
wenn du gehst
meinen Blick
meine Haut
nimm von mir
atme mich
spüre mich
wo du auch bist.
Kommentar an Adele
009-006 Füße
Füße
im Sand
zwei kleine
zwei große
prägen Muster
am Strand
kleine Schritte
nebeneinander
immer gleich
Harmonie
zwischen
Muscheln und Steinchen.
Lauer Wind
im losen Haar
Abendkühle
auf warmer
brauner Haut.
Nichts ist schwer
nichts ist fraglich.
Kleine Hand
in deiner Hand.
Kommentar an Adele
009005 Du
Du
nahmst meine Hand
und wußtest nicht
daß es
für immer war!
Kommentar an Adele
009-004 Ein Träumer
Ein Träumer
bin ich
und sinnlich
bis unter die Haut
doch zutiefst traurig
daß das Leben
Realität abverlangt
immer wieder
die Hand aufhält
Wahrheit
sehen will
und Wirklichkeit
wie Theater spielt
wenn für mich
andere Musik ertönt
ein Himmel
voll Harfenklang
ohne jeden Glauben
daß sie
mich erdrücken könnten.
Und ewig
spielt
das Lied der Liebe.
Kommentar an Adele
009-003 Männlich
Männlich
warst du
so männlich
und die Sehnsucht
so weiblich
dazwischen ich
die aufsog
was Jauchzer
noch übrigließen.
Es war vollkommen
perfekt
und vergänglich.
Kommentar an Adele
009-002 Da waren
Da waren
das Meer
und der Strand
ein beharrlicher Wind
und wir
mit unserer Sehnsucht
im Herzen
Dunkelheit
und Glitzersterne
über uns
Strandhafer
und Dünen.
Wir fanden
zueinander
erst zögernd
und dann
mit dem Knall
einer Explosion.
Wir hatten alles
was notwendig war
Lichterketten
an Schiffen
das Schwappen
der Wellen
tiefschwarz der Himmel
über uns
mit jauchzenden Sinnen
einer Liebe
bunten Tupfern gleich
in der Nachtschwärze
am menschenleeren Gestade.
Kommentar an Adele
009-001 Seifenblasen
Seifenblasen
schillernd
und bunt
wie das Leben
umgeben mich
von der Luft
getragen
feuchten
mein Antlitz
berühren mich
sanft
platzen auf
rinnen als Tropfen
meine Wangen herab
umhüllen mich
mit ihrem
kurzen Leben
und vereinen sich
mit mir
bleiben haften
in meinem Sinn
ohne Namen
ohne Gestalt
doch
mit der Zartheit
eines feuchten Hauches
und der Gewißheit
von Schönheit
und Zärtlichkeit.
Kommentar an Adele
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