Lyrische Texte, ganz unverbindlich zum Lesen angeboten.
Wer die Text lesen mag, mag sie lesen.
Wer sie nicht lesen mag, mag sie ignorieren.
Kommentare sind willkommen.
Letzte Änderung: 2009-10-23
005-012 Glaub an dich
Du könntest
dir etwas mehr
zutrauen
werfe ich dir vor.
Aber auch ich
wage erst dann
wenn du
mich unterstützt.
Golden leuchten alle Bäume
hat der Herbst sich angekündigt
schwinden alle Sommer-Träume
wenn er mit den Farben sündigt.
Bunte Kleckse hier und dort
jeder Baum auf seine Art
doch bald weht der Sturm sie fort
hat noch nie davor bewahrt.
Glutrot prangt so manche Krone
oder gelb in voller Pracht
daß das Schauen sich auch lohne
was nur die Natur vollbracht.
Doch in späten Herbsteszeiten
peitscht ein starker Wind durch's Laub
und man sieht das Blattwerk gleiten
tief hinunter in den Staub.
Regen mischt sich dort mit Sand
bettet alle Blätter ein
Kinder schaufeln mit der Hand
teilen Matsch in Häufchen ein.
So hat mancher seinen Spaß
ist der Sommer auch vorbei
nun ist es schon kalt und naß
und der Sturm fegt alles frei.
Viele Bäume stehen kahl
warten auf die Winterruh'
bis der flockig-weiße Schnee
gnädig deckt die Äste zu.
Und dann sitzt er auf den Zweigen
schwer in dicker weißer Schicht
bis sie sich gar ächzend neigen
ohne daß ein Zweiglein bricht.
Friedlich wirkt da alles Sein
wenn die Welt so winterweiß
manchmal aber nur zum Schein
denn der Tag ist Müh' und Schweiß.
So hat alles seinen Sinn
jede Jahreszeit ihr Ziel
die Natur ist der Gewinn
und das Leben ist das Spiel.
Auf der großen Lebensbühne
spielt ein jeder seinen Part
gibt es Ängstliche und Kühne
auch mit Lohn wird nicht gespart.
Durch das Auf und Ab im Leben
spürt man Minus oder Plus
nie kann es nur Gutes geben
und das Schwanken ist ein Muß.
Hohe Bäume, Mensch und Tier
unterwerfen sich dem Trott
leben heute und im Hier
mal ganz oben, mal bankrott.
Nichts wird anders, als geplant
irgendwo auf dieser Welt
und Natur ist's, die uns mahnt
wenn sie ihr Versprechen hält.
Liebe
war für mich
etwas ganz Besonderes.
Nicht
nur körperlich verbunden
oder sich seelisch
so nahe sein
den anderen
respektieren
ihn schützen
und verteidigen
oder auch kritisieren.
Nein
es bedeutet
nur
sein Leben
mit dem anderen
zu teilen.
Und das kann
so schwer sein.
Hunderte Luftballons
möchte ich
aufpusten
sie schweben sehen
von der Luft
angehoben
liebe Grüße
forttragen lassen
mit bunten Farben
der Sonne entgegen.
Mein Lächeln
für dich
und dich
für alle
die ich
mit meiner Wonne
erreichen kann.
Das Erdbeben
in mir
hat mich
aufgerissen
und riesige Löcher
geschlagen
durch die
ein starker Sog
meine Träume
vom Leben
ins Innere
gezogen hat.
Nie mehr
könnte ich
an altes Fühlen
anknüpfen
denn
alle Gefühle
wurden mir
entrissen
und in
ungelebte Teile
meines Ichs
geschleudert.
Nie mehr
werde ich
wiederfinden
was ich einst
Liebe nannte.
Wenn du dich
untätig
in deinem Glück
zurücklehnst
und nicht mehr
zum Lernen bereit bist
wirst du nicht
weiterkommen
und obendrein auch noch
das bisher Erworbene
in Frage stellen.
Schon lange bin ich ohne dich
doch die Gedanken ruhn bei dir
du ließest mich zwar nicht im Stich
doch bist konkret nicht mehr bei mir.
Und trotzdem fühle ich das Glück
das mich mit dir so lang verband
ich spüre es und Stück für Stück
wächst mit dem Wissen mein Verstand.
Ich habe diese Nähe gern
die nun so zart mit mir empfindet
du bist so nah und doch so fern
und fühle, was uns noch verbindet.
Doch trotzdem ist dein Bild in mir
nicht mehr als lauter Phantasie
an jedem Tag bist du bei mir
nicht wirklich, nur als Theorie.
Ich möchte lernen, zu erleben
was neues Glück mir geben kann
und ohne dir ganz zu entschweben
sehn ich mich nach einem Mann.
In Treue bleib' ich dir verbunden
und denk' an dich voll Zartgefühl
es quälen mich die alten Wunden
noch habe ich kein neues Ziel.
Fegt der Sturm durch enge Gassen
wirbelt hoch, was vor ihm liegt
hat der Sommer uns verlassen
und der Herbst bereits gesiegt.
Blätter schaufelt er zu Türmen
jagt Papier wild hinterher
Regen peitscht und mit den Stürmen
setzt der Abfall sich zur Wehr.
Fahles Licht von einer Sonne
die sich vorsichtig versteckt
spärlich fällt auf jede Tonne
die den Müll ja nur verdeckt.
Doch die kleinen Abfallhaufen
um die Tonnen rund verstreut
wollen mit den Stürmen raufen
weil das Spiel sie so erfreut.
Wild greift Wind in ihre Mitte
pustet kräftig dort hinein
jedes Stück macht ein paar Schritte
einzeln doch zum Kampf zu klein.
Ein Orkan pfeift durch die Bäume
räumt hier noch das letzte Blatt
fort sind alle Sommerträume
nichts mehr findet draußen statt.
Und man sucht nach etwas Licht
in der kahlen Herbsteszeit
wenn es durch die Wolken bricht
ist die Freude nicht mehr weit.
Bald schon wandeln sich Gedanken
lassen Positives keimen
nichts ist mehr getrennt durch Schranken
neu läßt sich das Leben reimen.
Jeder Tag hat seinen Sinn
in dem Jahreskarussell
alles Leben ist Gewinn
nur die Stunde läuft zu schnell.
Sterne leuchten hell herab
auf der Erde dunklen Grund
Licht ist trotz des Mondes knapp
und verschwindet wie im Schlund.
Leise wiegen sich die Bäume
wenn der Wind sie still bewegt
und ich schaukel mich in Träume
innerlich so angeregt.
Bald schon sichte ich im Osten
einen schmalen hellen Schein
wird der Tag die Nacht mich kosten?
Doch ich bitte ihn herein.
Sterne ziehen sich zurück
und ihr Glanz wird abgelöst
in mir steigert sich das Glück
wenn die Sonne sich entblößt.
So wird es nun immer lichter
denn der Tag beginnt sein Tun
Ängste werden wieder schlichter
wenn die Nacht beginnt zu ruh'n.
Wo der Tag die Runde macht
jeden so gefangen nimmt
hat die Nacht ihr Werk vollbracht
ist auf's Schlafen eingestimmt.
Sonne drängt sich nun nach Süden
nimmt die Stunden rasch im Lauf
wird im Westen bald ermüden
bäumt vorm Untergang sich auf.
Glutrot leuchtet sie ganz unten
beinah' schon am Horizont
ist von aller Müh' entbunden
hat auch mein Gemüt besonnt.
Bald schon meldet sich die Nacht
die so lange ausgeruht
Mond und Sterne sind entfacht
strahlen schon mit frohem Mut.
Und im Lampen-Lichterschein
sitze ich in meinem Zimmer
Liebe wird im Herzen sein
Tag und Nacht, weil einfach immer.
Tausendmal
wollte ich dich
lieben
tausendmal
dir nahe sein.
Gezählt
hatte ich dann
doch nicht
es war
viel zu schön
um es abzuzählen.
Aber verrechnet
hatte ich mich.
Denn
auf tausend mal
wären wir
gemeinsam
nicht mehr gekommen.
Du
wenn du
einmal traurig bist
dann teile ich
mit dir
den Schmerz
denn Schmerz teilen
ist ein Akt
der Freundschaft.
Lehne dich
ein wenig
an meine Schulter
atme mit mir
den Rhythmus
der Gelassenheit
ein bißchen
Sorglosigkeit
denn morgen
ist schon wieder
ein Tag
und ganz sicher
noch nicht
dein bester.
Komm
laß dich fallen
ich stehe
neben dir.
Es ist
wunderbar
zu leben
sich zu spüren
fühlen zu können
sich äußern dürfen
oder mehr
innerlich
zu sein.
Schön ist es
ja, wirklich
und dennoch
sind da
Schatten
von Sonne
durchbrochen
denn das Leben
hat viele Facetten
und stark
mußt du sein
um wirklich alles
hinzunehmen
wie es kommt!
Da schwanke ich durch's Leben nun
schon viele lange Wochen.
Was ist mein Ziel, was will ich tun
und was hab' ich verbrochen?
Die Seele ist nicht unversehrt
ist tot und abgehärmt.
Was ist geschehn, was war verkehrt
wo gibt es, was mich wärmt?
Die Werte, die mir einst so teuer
sind heut' verpackt und zugeschnürt
wo find' ich neues Lebensfeuer
das erst erwärmt und dann entführt?
Ich muß die Werte selber schaffen
aus mir heraus in dieser Not
wo ständig die Gefühle schlaffen
ist auch der Mensch bald kalt und tot.
So wehre ich mich gegen das
was Kummer nur und Leid mir bringt.
Noch denke ich vom Leben was
wenn's mich auch erst ins Abseits zwingt.
Auch, wenn du mich verlassen hast
mein Leben arm, voll kalter Schauer
so ist's doch, daß es zu mir paßt
auch trotz der langen Trauer.
Nun suche ich mir einen Weg
der mir die Quelle weist
geduldig sein auf Pfad und Steg
zum Ziel führt er doch meist.
Füße
im Sand
zwei kleine
zwei große
prägen Muster
am Strand
kleine Schritte
nebeneinander
immer gleich
Harmonie
zwischen
Muscheln und Steinchen.
Lauer Wind
im losen Haar
Abendkühle
auf warmer
brauner Haut.
Nichts ist schwer
nichts ist fraglich.
Kleine Hand
in deiner Hand.
Ich war
in der Welt
der Spiegel
in Kaufhäusern
und Boutiquen
es störte mich
nicht
ich allein
kann nur wissen
wer ich bin
niemand sonst
kennt meinen Kampf
zwischen mir
und der
die ich einmal war!
Wenn der Herbst die Straßen fegt
und durch Blätterberge rauscht
Wachstum sich zur Ruhe legt
die Natur ihr Kleid getauscht
ist es Zeit für alte Träume
und bei Kerzenschein zu lauschen
wie die Böen hohe Bäume
und die Stürme Wolken bauschen.
So ist jeder in Gedanken
und in Wünsche eingetaucht
wo es weder Schloß noch Schranken
für die Phantasie gebraucht.
Bei der Kerze hellem Schein
und im Schoße dieser Stunden
geh'n Gedanken in mich ein
die ich lange nicht empfunden.
Still geh' ich noch etwas weiter
träume mich in alte Zeiten
mein Gemüt wird wieder heiter
und nun wirst du mich begleiten.
Sonnenstunden
auf dem kleinen Fluß.
Der Ausflugdampfer
führt uns
sanft schlingernd
an blühenden Wiesen vorbei.
Ich stehe an Deck
Hand in Hand
mit dir.
Wir brauchen
keine Worte
der Druck deiner Hand
gibt mir Kraft
an uns zu glauben.
Niemals
würde es anders sein können.
Sonnenstunden
auf der Este
sie sind
immer noch da.
Träume
wurden jäh zerrissen
Vergangenes
in Frage gestellt.
Das Schiff
ist längst gesunken.
Seifenblasen schweben hin
zart und bunt im Schillerkleid
zeigen mir des Lebens Sinn
machen mich fürs Ziel bereit.
Hundert Kugeln, dünn wie Glas
purzeln aus dem Pfeifenbauch
lila, rosa, grün wie Gras
jede nur ein feuchter Hauch.
Schweben, von der Luft getragen
an den Augen mir vorbei
freudig sie ihr Leben wagen
fühlen sich beschwingt und frei.
Und ich freue mich der Farben
jener hohlen Leichtigkeit
ahnen nicht, was sie mir gaben
auf dem Flug zur Ewigkeit.
Und ich falle tief in Träume
die den Zauber mir bewahren
daß ich nicht das Glück versäume
aus den raren Kindertagen.
Bunt wie tausend Schmetterlinge
taumeln sie ins helle Licht
wenn ich auf den Weg sie bringe
rund, aus dünner Wasserschicht.
Stundenlang könnt' ich so spielen
bis zur Grenze meiner Lust
mache sie mir zu Gespielen
voller Anmut und Genuß.
Wenn auch
unsere Liebe
ihren Endpunkt
erreicht hat
ist mein Wissen
um alte Gefühle
immer gegenwärtig.
Noch immer
zehre ich davon
und habe
die Wahrheit
bisher nicht
annehmen können.
Sie schmerzt
zu sehr
als daß ich sie
in mein neues Dasein
integrieren könnte.
Lange schon
hatten wir einander
nicht mehr gesehen.
Das, was wir
einst Liebe nannten
verblaßte
mehr und mehr
bis wir uns
vor lauter Hilflosigkeit
gar nicht mehr trafen.
Es muß Jahre
her sein
daß ich
deinen Atem
und deine warme Haut
mit Freude spürte
dazwischen
Zeiten voller Haß
Gleichgültigkeit
und
einer Fülle
neuer Eindrücke.
Und jetzt
renne ich einfach los
bei strömendem Regen
mit zwei verschiedenen Schuhen
kopflos
wild vor Glück
mit hämmerndem Herzen.
Und das Spiel
beginnt von neuem.
Heute fühle ich voll Trauer
eine Liebe, die verhallt
und ich spüre diese Mauer
die so dunkel, hoch und kalt.
Um mein Herz legt sich ein Band
fest aus Eisen voller Qual
lieber spürt' ich deine Hand
doch sie scheint mir feucht und schal.
Denn die Liebe ging verloren
lange wurd' damit gespielt
damals war ich neugeboren
doch dann wurd' ins Herz gezielt.
Sehe ich mich
im Spiegel
bin ich
entsetzt
wegen meiner Fülle
aber dennoch
schaut mich
jemand an
der irgendwie
Hand und Fuß hat
Verstand
und Verständnis
Herz
und einen
langen Atem
sich selbst
nicht mehr
ganz so sehr
mit Entsetzen
zu beobachten.
Blätter schweben leis' vom Baum
wirbeln lautlos in den Sand
sachte und man spürt es kaum
wie von unsichtbarer Hand.
Sanfter Wind löst in den Wipfeln
Blatt für Blatt von allen Zweigen
in den Tälern und auf Gipfeln
stapelt Laub vom Blätterreigen.
Bunte Tupfer in den Kronen
halten sich an Ästen fest
denn der Herbst will uns belohnen
läßt noch einen Farbenrest.
Doch nach vielen großen Stürmen
fegt der Herbst das letzte Blatt
schichtet es zu kleinen Türmen
und der Baum wirkt kahl und matt.
Fahles Licht fällt in die Zweige
gibt dem Blick die Krone preis
und das Jahr geht nun zur Neige
bald schon schimmert Winterweiß.
Schnee bedeckt in dicken Schichten
wolkenweich dann jeden Ast
die Natur wird alles richten
so ganz friedlich, ohne Hast.
Wenn in solchen Winterwochen
Sonne klar vom Himmel lacht
höre ich den Pulsschlag pochen
den uns die Natur gemacht.
Nach der kalten Jahreszeit
und den vielen dunklen Stunden
macht der Frühling sich bereit
und der Schnee ist schnell verschwunden.
Kleine grüne Blätterspitzen
zeigen uns den Kreislauf an
wenn sie in den Wipfeln blitzen
fängt mein Herz zu singen an.
Wenn der Herbst durch Straßen fegt
und das Laub zu Haufen schichtet
Prasselregen sich nicht legt
keine Blüte mehr gesichtet
wird es Zeit für Kerzenstunden
und bei ihrem warmen Schein
wird viel Harmonie empfunden
prägt sich in die Herzen ein.
Still sitzt man in diesem Glanze
geht mit sich mal ins Gericht
mit der Phantasie im Tanze
schämt sich seiner Tränen nicht.
Draußen, um der Häuser Ecken
faucht der Sturm sein hartes Lied
drinnen kann uns nichts erschrecken
weil es so viel Liebe gibt.
Siehst du die Wolken
am Himmel ziehn
schicke einem
lieben Menschen
einen Gruß.
Hülle tausend Träume
in die Unrast ein
und vieltausendmal
Liebe und Vergebung.
Wenn im Frühling Winde gehen
und noch kühle Frische bringen
wird mein Fühlen abseits stehen
und mein Sinn um Liebe ringen.
Manchmal bricht die helle Sonne
durch das Zelt der Wolkenmassen
welche Anmut, welche Wonne
wird die Seele sie umfassen.
So umgibt sie meine Sinne
mit der wahren Zärtlichkeit
mehr als tausend Hauptgewinne
noch aus märchenhafter Zeit.
Und ich nehme wieder wahr
was des Lebens Freuden sind
Vogelzwitschern ist noch rar
und geht unter mit dem Wind.
Doch die Gärten in der Nähe
sind geschmückt mit satten Farben
alles, was ich heute sehe
kann mich wärmen und mich laben.
Manchmal dampft nach einem Regen
schwarze Erde voller Kraft
und das Wachstum kann sich regen
mit dem neuerlangten Saft.
Schlendernd geh' ich durch die Straßen
atme alles in mich ein
beuge mich den fremden Maßen
möcht' dem Glück gern näher sein.
Liebe ist
etwas
von sich abzugeben
das man
eigentlich
selbst noch brauchte.
Doch
durch das Teilen
und Schenken
vermehrt sich
der Schatz
der Gedanken
und Gefühle
und der Topf
der positiven Elemente
füllt sich
immer mehr.
Jeder nimmt sich
was er gern hätte
und was er braucht
zum Leben
und Glücklichsein.
Doch sobald
nur genommen
und nicht mehr
gegeben wird
leert sich
auch dort
die Fülle
und die Vielfältigkeit
und das System
bricht hoffnungslos
zusammen.